Biofeedback

BIOFEEDBACK-METHODEN

Den Mut zum Anderssein haben und den Sprung dahin üben.
Alle Biofeedback-Methoden sind Übungsmethoden. Der Übende bekommt einen messbaren Parameter seiner Physiologie auf dem Bildschirm in Echtzeitmessung gespiegelt und merkt, dass er diesen beeinflussen kann. Am Anfang mit Hilfe eines ihn begleitenden Menschen versucht er, verschiedene Einflussmöglichkeiten zu erforschen: Körperhaltung, Atem, Muskelaktivitäten, Vorstellungen, Wahrnehmungslenkung…. Er sieht auf dem Bildschirm das Ergebnis. Bei den üblichen Methoden gibt es dann auch ein positives und negatives feedback – das lassen wir weg. Es gibt nur lernen und wahrnehmen. 

Auch wenn der gemessene Parameter dahin geht, wo es nicht primär gewollt wird, kann die Eigenwahrnehmung anderer Körperprozesse in dem Moment einen guten Lerneffekt haben. Wenn ich weiss, dass mein Herzschlag unrhythmisch wird immer wenn ich – nur als willkürliches Beispiel – den Bauch einziehe oder an etwas bestimmtes denke, merke ich, dass ich mitverantwortlich bin für Prozesse in meinem Leib.
Der Übende wird nach einer Zeit des Trainings unabhängig von Begleitung und sogar unabhängig von der angewandten Technik. Gut erforscht ist das bei Migräne. Nach einer Weile merkt der betroffene Mensch, dass die Migräne gleich kommen kann, und weiss, wie er sie durch geübtes Verhalten – vielleicht – abwenden kann.

Anmerkung: In der Praxis arbeitete ich eine Zeit manchmal mit den Blackrolls. Inzwischen nehme ich für die Faszienrollmassage nur noch die L&B Faszienrollen.

Nach dem Absolvieren aller Bausteine schloss ich die Ausbildung zum senior teacher an , und von 2010 bis Ende 2019 leitete ich Ausbildungen. Im Februar 2012 wurde ich master teacher.

Das Kennenlernen und Ausüben der Methode hat mein Leben sehr verändert.

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